Laibach den 16 Julli

1830 

Liebe gutte Pepi!

In der Erwartung von Dir zu verrnehmen daß die Reise nach Vellach Klücklich und und angenehm war, auch mährers Bad Gäste dort angetroffen hast. Sei recht Vergnitg,474 Untherchalte dich gut, Doch nur nicht Tanzen. Wen dieselben Tage komen um recht kalt zu Baden, gebe acht daß kein Magenkrampf bekomst. Gott gebe seinen Seegen daß Dir recht gut auflagen möchte. Habt Ihr den Herrn v. Urbantschisch noch dort, ist dein Herr Gemahl wie gesagt hat, gleich abgeraist[,] bitte an beide meine zu Verrmelden Empfellu[n]g.

Gestern, und heüte haben wir starck warm, den 14t Abents um 8 Uhr ist die Frau v Uranitsch mit einem Knaben klücklich entbunthen worden. //2 

Der Vatter Dein Bruder und ich Umarmen und Kiesen Dich in Gedanken jeden Tag, schliese in der Hofnung von Dir durch diess gelegencheit Was mit einem Schreiben erfreüen.

Deine dich liebende Theresia Zeschka

N.S. meine gewe[n]liche erinerung fält den 28 oder 30 ein

an die Frau Besiak475

und Frl. Mari mein empfelung

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