Thurn am 20. März ‘834.

 Liebster Freund- und Vetterchen!

Uns freut es ungemein, daß Ihr heute um 3 Stunden näher uns lebt und athmet, und daß wir morgen das Glück haben werden mit Euch uns so theuren Freunden, Fischele Fischele fangen zu könen – Das Wasser existirt noch, ob aber auch Fische darin zu finden sein werden weiß der liebe Herrgott; wir werden dacher nach unserer Route, die Tafel einrichten müßen, oder nach dem Beispiele unseres Evangeliums, auch den kleinen Vorath vervielfältigen. Um halb 10 Uhr früh werden wir Euch unsre Lieben an der Kankerbrücke erwarten, bishin lebet recht wohl. –– Von meine Pepi

 

und mir folgte Grüße und Küße an Dich und Deine verehrte Frau, auch an Deinen guten Vater bitte ich unsere Empfehlungen zu entrichten.

Es umar[m]t Dich im Geiste

Dein Dich liebender

Jean

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